Grundlagen der EDV

 
     

Wer bis hier her gekommen ist weiß garantiert über die Grundlagen der EDV bescheid.
Deswegen gibt es hier nicht den Urschleim, sondern ein paar interressante Daten zu finden die vielleicht doch nicht immer bekannt sind.

  1.   Geschwindigkeiten von USB und FireWire
  2.   Größenordnungen in der EDV
  3.   Neugierig, was auf einer Start- bzw.Bootdisk drauf ist?

   
 

Geschwindigkeit von USB und FireWire

 
     

Wie schnell sind eigentlich USB 1.1, USB 2.0 und FireWire(IEEE1394/iLink)? Wieviel MB/s können sie übertragen?

Hier mal die Lösung dafür!


Schnittstelle   Übertragungs-Geschwindigkeiten
USB 1.1 = 12 MBit/s   -   1,5 MB/s
USB 2.0 = 480 MBit/s   -   60 MB/s
FireWire = 400 MBit/s   -   50 MB/s

USB ist die Abkürzung für "Universal Serial Bus". Wobei USB 1.1 wohl das Verbreiteste von den dreien zu sein scheint und dazu ist es
auch noch mit USB 2.0 kompatibel.
Zu allem Überfluß kann man an diesem Anschluß je Port die meisten Geräte anschließen und zwar ganze 127 Stück, das ist Spitzenleistung. Fragt sich nur ob das mal jemand ausprobiert hat. Wir hätten da bedenken ob der PC das auch mitmacht.

FireWire stammt ursprünglich vom MAC und wird häufig bei externen Festplatten genutzt, da USB 1.1 zu langsam für Festplatten war. Es ist eine recht neue serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte zur Übertragung digitaler Daten.


   
 

Größenordnungen in der EDV

 
     

Das kleinste in der EDV darstellbare Zeichen ist ein Bit bzw. ein Bit ist ein Binärzeichen
oder besser die kleinste Darstellungseinheit für zweiwertige Daten ( eben Binärdaten), die ein Rechner verarbeiten kann.
Ein Bit kann zwei Zustände haben, entweder 0 oder 1, was heißt entweder Strom fließt oder er fließt nicht.
Durch diese Kombination von 0 und 1 in einem Binärcode (bzw ASCII-Code) lassen sich beliebig viele Informationen Verschlüsseln.
Ein Binärspeicher wird nach seiner Eigenschaft beurteilt wie viele Bits in seinen Speicher passen.

Zur genaueren Übersicht mal eine Auflistung der möglichen Größenordnungen:


   b (bit) B (Byte) KB (Kilobyte) MB (Megabyte) GB (Gigabyte)

b (bit)

1        

B (Byte)

8 1      

KB (Kilobyte)

8.192 1.024 1    

MB (Megabyte)

8.388.608 1.048.576 1.024 1  

GB (Gigabyte)

8 Milliarden 1.073.741.824 1.048.576 1.024 1

TB (Terrabyte)

8 Billionen 1 Billion 1.073.741.824 1.048.576 1.024

PB (Petabyte)

9 Billiarden 1 Billiarde 1 Billion 1.073.741.824 1.048.576

EB (Exabyte)

8 Trillionen 1 Trillion 1 Billiarde 1 Billion 1.073.741.824

Wobei in der Computerwelt im Moment wohl beim Gigabyte-Bereich Schluß ist, für den Terrabyte-Bereich braucht es aber
bestimmt nicht mehr lange.


   
 

Neugierig, was auf einer Start- bzw.Bootdisk drauf ist?

 
     

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten was das für komische Dateien sind die auf der Start- bzw.Bootdisk drauf sind und was diese eigentlich für eine Aufgabe haben, sollten Sie sich hier umsehen.
Denn das haben wir hier mal kurz aufgelistet.


Dateiname auf der Start- bzw.Bootdiskette

Aufgabe dieser Datei

aspi2dos.sys, aspi4dos.sys, aspi8dos.sys, aspi8u2dos.sys, aspicd.sys

Real-Modus-Adaptec CD-ROM Treiber.

autoexec.bat

Startet die Batch-Datei.

btcdrom.sys, btdosm.sys, flashpt.sys

Mylex/BusLogig CD-ROM Treiber.

command.com

Befehlsinterpreter.

config.sys

Lädt die Geräte-Treiber.

drvspace.bin

Treiber für die Microsoft DriveSpace-Komprimierung.

ebd.cab

Cab-Datei mit den Extrahierprogrammen.

ebd.sys

Datei zum Identifizieren der ESD.

extract.exe

Datei zum Entpacken der Datei Ebd.cab.

fdisk.exe

Programm zum Partitionieren der Festplatte.

findramd.exe

Sucht das RAM-Laufwerk während des Startvorgangs.

himem.sys

XMS-Speicher Manager.

io.sys

Systemstart-Datei.

mode.com

Änderung von Anzeige-Parametern, beispielsweise der Zeilen-Parameter.

msdos.sys

Start-Options-Informationen.

Oakcdrom.sys

Allgemeiner Geräte Treiber

ramdrive.sys

Erstellt während des Startvorgangs ein RAM-Laufwerk.

readme.txt

Text-Dokument mit Informationen über die Start-Diskette.

setramd.bat

Legt das erste verfügbare Laufwerk als RAM-Laufwerk fest.

Neben diesen einzelnen Dateien wird auch der Ordner EBD angelegt und dieser enthält diese Dateien mit folgenden Funktionen.


Dateiname auf der Start- bzw.Bootdiskette im Ordner EBD

Aufgabe dieser Datei

attrib.exe

Fügt Datei-Attribute hinzu oder entfernt sie wieder.

chkdsk.exe

Programm zum Anzeigen des Festplatten-Status.

debug.exe

Debug-Programm. (Fehler-Behebungs-Programm)

edit.com

Real-Modus Texteditor.

ext.exe

Neues einfaches Datei-Extrahier-Programm.

format.com

Programm zum Formatieren der Festplatte.

help.bat

Aufruf der Datei Readme.txt von der Start-Diskette.

help.txt

Text-Dokument mit der Information zur Fehler-Behebung (Hilfe).

mscdex.exe

Microsofts eigene CD-ROM Erweiterung für MS-DOS.

scandisk.exe

Gründlicheres Programm zum Anzeigen des Festplatten-Status.

scandisk.ini

Konfigurations-Datei für ScanDisk.

sys.com

Überträgt System-Dateien und erstellt eine Start-Diskette.

uninstal.exe

Programm zum Entfernen von Windows und zum Wiederherstellen des vorherigen Zustands.

Und was heißt das im Schnelltext:

Als erstes sehen Sie nach dem Booten von der Diskette das Startmenü, in dem Sie den CD-ROM Treiber auswählen den Sie
für Ihr Laufwerk benötigen.
Danach erstellt die Diskette im Arbeits-Speicher ein 2MB großes RAM-Laufwerk (virtuelles Laufwerk).
Mit diesem RAM-Laufwerk passieren dann folgende 2 Dinge:
1. Die Datei Config.sys lädt den passenden CD-ROM Treiber und 2. werden die Diagnose-Programme aus dem komprimierten Ordner EBD in das RAM-Laufwerk geladen die dann auch gleich ihre Arbeit beginnen.


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